Sie sind zu zweit, sie sind aus dem Appenzell und sie ergänzen sich wie... Moment, *darum* heissen die wohl so! Oder ist es am Ende, weil der eine so gerne stichelt, und der andere mit seinen schneidenden Kommentaren… Ach, ist ja eh egal. Jedenfalls können wir hier festhalten: Lustiges Besteck ist selten. Wir haben es.
Man nehme ein Pack Spielfreude, koche es für vierzig Minuten in sprudelnder Selbstironie und schrecke es dann mit der Realität des heutigen Weltgeschehens ab. Et voilà, fertig ist die Pasta del Amore. Schmeckt hintersinnig, rotzfrech und gnadenlos ehrlich.
Daniel Züsli, Holzbildhauer aus Cham, verbindet traditionelle Handwerkskunst mit zeitgenössischen Fragestellungen, stets mit einer Portion Ungeduld gegenüber Konventionen und einem Augenzwinkern. Für „Zu Tisch“ bringt er ältere sowie eigens für die Veranstaltung gefertigte Skulpturen mit, die unsere Wahrnehmung von Alltagsgegenständen spielerisch auf den Kopf stellen. Plötzlich steht ein Grissini in Absatzschuhen neben den Gästen. Und ein Baguette versucht sich unter die gehobenen Kreise zu mischen…